Ich arbeite in Teilzeit, was essenstechnisch für mich bedeutet, dass ich mir an den meisten Tagen mein Essen für den Arbeitstag von zu Hause mitnehme – mit Hilfe einer Lunchbox. Ich könnte natürlich auch das Essen aus der Kantine holen und mit in den 4. Stock in mein Büro nehmen, aber was Kantinenessen ja oft mit sich bringt: Häufig ist es ungesund und fettig – Pommes, Pizza und Co. lassen grüßen – oder mir bleibt nur der Gang zur Salatbar, weil alle Hauptgerichte mit Rind oder Schwein sind – und ich nur Huhn esse. Nichts gegen Salat, aber jeden Tag muss ich ihn auch nicht haben. Manchmal braucht der Magen ja auch etwas Warmes. 

Meine Lösung für gesundes und leckeres Essen im Büro

Ich koche mir am liebsten abends zu Hause etwas Warmes, das ich dann am nächsten Tag mit zur Arbeit nehme. Es ist mehr als praktisch, wenn ich abends sowieso für die Jungs koche, dabei einfach etwas mehr zubereite und am nächsten Tag im Büro etwas Leckeres und Gesundes habe. Bei meiner Recherche, wie ich nun also sowohl Frühstück, als auch Mittagessen am besten transportiere, bin ich auf die Monbento Bento-Box gestoßen, für die ich mich schließlich entschieden habe und von der ich euch heute erzählen möchte. Die Box wurde übrigens schon mit zwei Preisen ausgezeichnet, was ich absolut verstehen kann!

Die Monbento-Bento-Box

Die Lunchbox besteht aus zwei einzelnen hermetischen Behältern mit jeweiligen Deckeln, einem kleinen Innenfach, um die Lebensmittel nach Bedarf auch voneinander zu trennen, zwei Stöpseln und Dichtungen aus Silikon sowie einem großen Gummiband, das die beiden Behälter zusammenhält. Sie ist also nicht nur total hübsch, wie ich finde, sondern auch super praktisch, da sie

  • durch die herausziehbaren Stöpsel in den Deckeln mikrowellenfest ist. Ihr könnt also die Deckel in der Mikrowelle drauflassen, lediglich die Stöpsel herausziehen und so den Dampf beim Erhitzen entweichen lassen.
  • spülmaschinengeeignet ist. Einfach alle Komponenten in die Spülmaschine, fertig.
  • durch das Gummiband sehr kompakt und klein ist und in jede Handtasche passt. Handtasche, nicht Clutch!
  • im obersten Deckel sogar noch Platz für schmale Süßigkeiten hat.
  • absolut dicht hält. Egal ob ihr Joghurt oder Eintopf transportiert – nichts dringt nach außen.
  • mit 1 Liter Fassungsvermögen jeden noch so großen Hunger bekämpft. Einfach bis zum Rand füllen, etwas zusammendrücken und ihr seid nach einem Behälter wirklich absolut satt!
Hier seht ihr die Silikonstöpsel in den Zwischendeckeln zum Herausziehen.

Ich habe mir übrigens noch ein kleines Saucen-Döschen dazubestellt, das ich vor allem für Dressing benutze. So kann ich also abends auch mal alles für einen Salat schnibbeln (Fingerkarotten, Gurke, Tomaten, Eier, Huhn etc.) und das Dressing dann erst am nächsten Tag im Büro hinzufügen, damit alles knackig und frisch bleibt.

Ideen zum Befüllen

Ich habe für euch mal eine von mir typische, gefüllte Lunchbox abfotografiert. Diese Box ist quasi meine „Uniform“, meine Lieblingsfüllung, auf die ich immer wieder sehr gerne zurückgreife.

Links mein Frühstück, rechts mein Mittagessen.

Meine Frühstücks-Lunchbox

Für mein Lieblings-Frühstück gebe ich Chiasamen über Nacht in Mandelmilch und lasse die Samen schön quellen. Dann noch mit ein bisschen Naturjoghurt oder Quark verrühren, Vanille und Zimt hinzufügen und Obst nach Saison bzw. Bedarf hinzugeben. Kann man ebenfalls alles schon am Vorabend zubereiten und über Nacht im Kühlschrank lagern, da der gequollene Chiasamen eine Woche im Kühlschrank haltbar ist.

Meine Mittagessens-Lunchbox

In die rechte Lunchbox habe ich hier gekochten Quinoa mit schonend gegartem Gemüse (Karotte, Paprika, Zucchini und Schalotten) und Hühnerbrust gefüllt. Das Ganze gut würzen und gesund durch die Mittagspause kommen. Aber wie wäre es mal mit einem leckeren Thai-Curry, einem schnellen Kichererbsensalat, einem vegetarischen Chili sin Carne mit Quinoa, Ofengemüse mit einem Ziegenfrischkäse-Joghurt-Dip oder einer One-Pot-Pasta? Und für den Nachmittag ein Stück von unserem besten Brownie-Käsekuchen?

Vielseitig verwendbar

Natürlich könnt ihr die Lunchbox nicht nur mit ins Büro nehmen, sondern auch zum Picknick, in die Uni, ins Klassenzimmer – wo auch immer ihr die meiste Zeit des Tages verbringt. Manchmal husche ich mit der Box auch ins Gästezimmer zum Telefonieren und esse dann einfach und schnell direkt aus dem Behälter. Bei meiner Recherche bin ich übrigens auch auf Isolierbehälter gestoßen. Wenn ihr also morgens euer Essen warm macht und unterwegs keine Möglichkeit habt, es in einer Mikrowelle zu erwärmen, gibt es Wärmebehälter, die das Essen bis zu 8 Stunden warm halten. Fand ich auch nicht schlecht…

Habt ihr noch weitere gute Tipps oder Rezepte zum Befüllen einer Lunchbox? Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachmachen und hoffe, euch ein wenig inspiriert zu haben.

Eure Katrin

Autor

4 Kommentare

    • Liebe Julia,
      vielen Dank für dein schönes Feedback! Ich bin sicher, du wirst auch begeistert sein.
      Liebe Grüße
      Katrin

  1. Toll, dass du auch Lunchboxen packst! 😀 ich selbst habe keine Monbento, aber liebäugel schon etwas. Eine Freundin hat sie und transportiert darin sogar Suppen! 😀

    • Oh ja, dein Liebäugeln kann ich nur zu gut verstehen. Ich war auch sehr schnell begeistert und verliebt und wie cool, dass du einen reinen Lunchbox-Blog hast! Werde ich definitiv nachher mal stöbern. 🙂 Hab einen schönen Tag! Liebe Grüße, Katrin

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