Unsere treuen Follower wissen, dass ich jeden Tag eine Kurkuma Latte trinke. Das zeige ich euch nämlich auch regelmäßig bei Instagram. Denn es gibt kaum etwas Gesünderes, das zudem noch wahnsinnig weiche Haut macht. Da ich die goldene Kurkumapaste selbst zubereite und mich viele schon nach dem Rezept gefragt haben, gibt es heute endlich meinen Blogartikel dazu.

In meinem Artikel über die zwei neuesten Trendgetränke hatte ich euch schon von der Kurkuma Latte bzw. der goldenen Milch erzählt. Und nach wie vor trinke ich sie täglich und bin begeistert, was für weiche Haut ich seitdem habe – am gesamten Körper! Es gäbe auf der Welt keine Pickel und Akne mehr, wenn die Menschen jeden Tag Kurkuma zu sich nehmen würden – behaupte ich jetzt mal ganz großspurig, denn bei mir habe ich definitiv den Effekt festgestellt! Und auch sonst ist Kurkuma ein wahres Heilmittel, das therapeutisch eingesetzt wird. Es hat eine krebshemmende, anti-entzündliche, schmerzlindernde und antioxidative Wirkung und schützt so vor Herzinfarkt, Darm-/Leber-/Lungen-Erkrankungen, Tumorbildung und Arteriosklerose und reduziert nachweislich den Knochenabbau. Mehr Argumente braucht man nicht, oder?

Da Kurkuma allerdings vom Körper nur in Verbindung mit Fett und Pfeffer aufgenommen werden kann, bietet es sich an, eine Kurkumapaste herzustellen, die sich ca. 2-3 Wochen im Kühlschrank hält und von der man täglich einen Teelöffel zu sich nimmt. Ihr könnt die Paste z.B. als Getränk mit warmer Milch oder warmem Apfelsaft, aber natürlich auch mit eurem Essen (z.B. einem Wok-Gericht) aufnehmen. Das Rezept für die Kurkumapaste kommt aus der ayurvedischen Medizin, ich habe es noch mit Ingwer ergänzt.

Zutaten für die Kurkumapaste (5 Gläser)

200 g frischer Kurkuma (möglichst in Bio-Qualität)
200 g frischer Ingwer (möglichst in Bio-Qualität)
600 ml Wasser
100 ml Kokosöl
6 TL Pfeffer

Zubereitung der Kurkumapaste

Ich empfehle euch, den frischen Kurkuma und Ingwer in Bio-Qualität zu kaufen. In Köln bekomme ich beides z.B. im Temma oder im Alnatura. Das hat den Vorteil, dass ihr die Knollen nicht schälen müsst, was etwas mühsam sein kann. Wenn ihr Kurkuma und Ingwer also in Bio-Qualität bekommen habt, könnt ihr die Knollen unbearbeitet direkt in einen Mixer geben und klein schreddern. Zeitgleich lasst ihr das Wasser in einem Kochtopf aufkochen und gebt den kleingeschredderten Kurkuma und Ingwer ins kochende Wasser hinzu. Auf mittlerer Temperatur lasst ihr nun alles ca. 10 Minuten köcheln und rührt dabei immer wieder alles um. Anschließend gebt ihr das Kokosöl und den frisch gemahlenen Pfeffer hinzu.

Danach habe ich alles noch einmal in einen großen Standmixer gegeben und habe es kräftig gemixt, damit es möglichst fein püriert ist. Bei meinem ersten Versuch war die Paste sehr stückelhaft, was beim Trinken nicht so angenehm war. Anschließend füllt ihr die noch recht flüssige Paste in Gläser bzw. Becher und gebt sie nach Bedarf ins Tiefkühlfach oder in den Kühlschrank. Für das Tiefkühlfach habe ich übrigens Plastik-Babybrei-Becher genommen. Im Kühlschrank dauert es nun eine Nacht, bis die Kurkumapaste die perfekte Festigkeit hat. Ich liebe es, einen Teelöffel der Paste mit Milch, Zimt und Honig in einem Milchaufschäumer aufzuschäumen. Lecker! Tipp: Wenn ihr die Paste aus der Tiefkühltruhe holt, gebt sie für ein paar Stunden in den Kühlschrank und drückt vor dem Entnehmen des ersten Teelöffels das Tauwasser etwas heraus. Anschließend könnt ihr die Paste ganz normal verwenden.

Achtung: Kurkuma verfärbt leider stark. Da müsst ihr ein bisschen aufpassen, mit welchen Utensilien ihr die Paste herstellt.

Ganz viel Spaß beim Ausprobieren
Eure Katrin

Autor

10 Kommentare

  1. Juhuuuu … ojeee einen Bio Laden haben wir hier gar nicht … für das Kurkuma 🤔 da kann ich nur hoffen das unser EDEKA sowas hat … als Gewürz hab ich des hier … mach mich aber auf die Suche 😉 und werde dann berichten 🙂 liebe Grüße Bella

    • Es tut auch Kurkuma-Pulver, allerdings sollte das dann auch in Bio-Qualität sein, weil es sonst einfach qualitativ solche großen Unterschiede gibt und man will ja die gesunden Wirkungen des Kurkuma spüren. Drücke die Daumen, dass du bald fündig wirst!!! Liebe Grüße, Katrin

  2. Das ist die beste Kurkumapaste die ich bisher probiert habe!
    Ich bin ganz fleißig am weitergeben und verschenken 😉
    Vielen herzlichen Dank für die Veröffentlichung dieses Rezeptes!

    • Liebe Ninja,
      das freut mich ja total. Ich bereite mittlerweile immer große Mengen davon vor, die ich dann auch einfriere. Dann hat man einmal die Arbeit und zehrt sehr lange davon. 🙂
      Alles Liebe für dich
      Katrin

  3. Ich möchte umbedingt die „goldene Milch“ ausprobieren aber mir ist irgendwie unklar ob ich die Paste direkt in die Mandelmilch geben kann und dann schon die goldene Milch habe oder ob ich einfach nach dem aufgeführtem Rezept gehen kann.
    Grüsse Giulia

    • Liebe Giulia,
      wenn du die Paste selbst herstellen möchtest, gehst du nach meinem Rezept vor und kannst dann immer je einen Teelöffel von der Paste in warme Mandelmilch rühren. Ich gebe dann noch Agavendicksaft und Zimt hinzu, so mag ich die goldene Milch am liebsten. Wenn du die Paste nicht selbst herstellen möchtest, gib mal in der Suche „Trendgetränke“ ein, dort erkläre ich dir die goldene Milch in einfachen Schritten.
      Alles Liebe und lass es dir schmecken.
      Katrin

  4. Hey
    Ich habe da zwei fragen…
    Zum einen, wie lange hält sich die Paste im Kühlschrank?
    Muss sie durchgehend gekühlt werden oder kann man sie auch geschlossen außerhalb des Kühlschranks aufbewahren?
    Lg

    • Liebe Janka,
      ja, die Paste muss durchgehend im Kühlschrank aufbewahrt werden und hält sich bei mir 2 Wochen. Mit einem
      Glas Paste komme ich ca 1 1/2 Wochen hin. Ich hoffe, ich konnte dir helfen.
      Liebste Grüße
      Katrin

  5. Bei uns gibt es nur getrockneten und pulverisierten Kurkuma.Wieviel würdest du denn dann in deinem Rezept nehmen?
    LG Susi

    • Liebe Susi,
      wenn du Kurkumapulver verwendest, dann solltest du 60 g nehmen.
      Liebe Grüße und lass es dir schmecken
      Katrin

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