Er sieht aus wie ein Brustimplantat, eine Qualle oder auch ein riesiger Regentropfen. Letzterem hat dieser aktuelle Kuchen-Trend aus New York auch seinen Namen zu verdanken. Wir haben den Raindrop Cake getestet, der übrigens null Kalorien hat.

Wie ihr wisst, bin ich ja immer auf der Suche nach neuen Food-Trends. Und so bin ich diese Woche über den neuesten Hype aus den USA gestolpert: den Regentropfen-Kuchen oder auch Raindrop Cake. Habt ihr davon schon mal gehört? Dass der Kuchen auch noch null Kalorien hat, war natürlich ein weiterer Punkt, der mich gereizt hat. Und wenn man erst mal die Hauptzutat im Supermarkt gefunden hat, ist es der einfachste und schnellste Kuchen, den es gibt. Allerdings scheiden sich bei dem Kuchen die Geister: Die einen stehen in New York Schlange, um sich mit Raindrop Cake und New Yorker Skyline für Instagram abzulichten, die anderen wenden sich angewidert ab.

Woher kommt der Hype?

Erfunden hat den Raindrop Cake Darren Wong, ein Amerikaner mit japanischen Wurzeln. Zwei Monate lang experimentierte er mit verschiedensten Zutaten, um die Konsistenz des Regentropfen-Kuchens hinzubekommen, von der nun alle Foodies auf der Welt schwärmen. Dabei orientierte sich der 36-Jährige am traditionellen Wasserkuchen seiner Heimat, dem Mizu Shingen Mochi. Die wichtigste Zutat ist dabei Agar Agar, ein pflanzliches Geliermittel, das zum Beispiel auch für Gelee oder Tortenguss verwendet wird. Klassisch wird der Kuchen in einer Bambusschale mit Sojamehl und Kokosblütensirup serviert. Das klassische Rezept habe ich aber etwas abgewandelt, da ich kein Sojamehl bekommen habe.

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Zubereitung Raindrop Cake
Portionen
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Zutaten
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Anleitungen
  1. Einfacher geht es nicht: Das Wasser zum Kochen bringen, Agar Agar einrühren, kurz köcheln lassen und in kleine Schalen geben, die dann zwei Stunden im Kühlschrank den Raindrop Cake fest werden lassen. Anschließend den Kuchen stürzen und servieren.

Fazit

Der Regentropfen-Kuchen schmeckt absolut neutral – woher soll auch der Geschmack kommen, wenn keine Kalorien drin sind? Hihi. Was die Konsistenz anbelangt, musste ich mich tatsächlich ein wenig überwinden, aber er ist im Mund nicht unangenehm, sondern zergeht auf der Zunge. Für ein Experiment hat es sich auf jeden Fall gelohnt, hübsche Fotos sind dabei auch herausgesprungen und meine Jungs fanden ihn sehr lustig und haben immerzu reingestupst. Noch einmal werde ich ihn aber vermutlich nicht machen. Da lobe ich mir dann doch ein klassisches Rezept, wie z.B. für den besten Brownie-Käsekuchen.

Wie ist es mit euch? Werdet ihr den Raindrop Cake mal ausprobieren?
Eure Katrin

Autor

6 Kommentare

  1. Sieht toll aus. Wollte ich schon mal probieren. Es klingt ganz einfach. Ich weiß auch, dass es wahrscheinlich kein Gescmack hat aber ich mag neue Sache zu probieren.

    • Liebe Veronique, genauso ist es: Er ist total easy, sieht toll und schmeckt nach nix. Aber ich musste ihn ausprobieren. 🙂
      Liebste Grüße
      Katrin

  2. Sieht schon mal sehr stylish auf Deinen Fotos aus. Klingt gesund , aber ich denke, dass dieses Mal keinen Test machen werde, obwohl bis jetzt alles hervorragend geschmeckt hat von Deinen Tipps,die ich ausprobiert habe. Stelle mir gerade das Gesicht meines Mannes vor, wenn ich ihn den Rainbow Cake serviere, das wäre allein den Versuch wert. Einen schönen Samstag und herzlichen Dank für Eure tollen Inspirationen Evelin

  3. Die Fotos sind wirklich richtig cool! Aber 0 Kalorien kann ich kaum glauben, kommen doch auch Mangopüree und Kakaobohnen dazu? Aber Danke fürs Testen, dann mach ichs nicht nach 😉

    • Liebe Denise,
      das stimmt: Das Beiwerk hat Kalorien, ich meinte den Kuchen selbst mit null Kalorien. 🙂
      Alles Liebe
      Katrin

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