Geht es Euch nicht auch so? Der Herbst ist da, der Himmel ist grau und es ist ungemütlich draussen. Man dürstet nach etwas kräftigerer Küche. Manche mögen Suppen, Kürbis in allen Aggregatszuständen. Ich mag ja auch zwischendurch mal Kohlenhydrate. Und wenn man dann mal eingeladen ist, zu Ente, Gans oder Wild oder die Chance im Restaurant hat, dann fliegen bei mir die Knödel auf den Teller. Knödel aller Art. Oft kommen die runden Kugeln aus Kartoffeln auf die Karte oder Semmelknödel. Da ich schon selbst gerne mal für viele Leute Serviettenknödel zubereitet habe, gibt es heute für Euch, eine tolle Beilage für die nächsten Wochen: Brezen-Serviettenknödel. FOURhang auf:

Die klassischen Knödel werden mit nassen Händen geformt und kommen in siedendes Salzwasser. Anders die Serviettenknödel. Diese heißen übrigens so, weil man die Masse gerne in eine Serviette einwickelt und dann im Salzwasser gar kocht. Meine Variante der Brezen-Serviettenknödel ist etwas anders, funktioniert genauso und macht weniger Sauerei.

Nun komme ich ja aus dem Schwabenland und wie in Bayern stehen wir auf Laugenstagen oder Brezeln, mit Salz. Sie müssen saftig sein, der Laugenteig teilweise kross, mit Butter drauf,  dann ist es ein Genuss. Durch die Lauge der Brezeln, bekommen die Serviettenknödel auch eine etwas farbige Maserung und sieht nicht so einheitlich aus.

Die Brezen-Serviettenknödel heute sind eine perfekte Begleitung für ein vegetarisches Pilzragout oder Fleisch.

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Fluffige Herbstküche: Brezen-Serviettenknödel
Vorbereitung 20 Minuten
Kochzeit 40 Minuten
Wartezeit 30 Minuten
Portionen
Vorbereitung 20 Minuten
Kochzeit 40 Minuten
Wartezeit 30 Minuten
Portionen
Anleitungen
  1. Das Salz beim Laugengebäck entfernen und mit dem Messer in 1x1 cm große Stücke schneiden.
  2. 250 ml Milch aufkochen und danach 2 Eier unterrühren. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. Danach über die Brotwürfel gießen und vorsichtig vermengen.
  3. Die Zwiebeln kleinschneiden im Olivenöl und einer Prise Zucker bei wenig Hitze glasig dünsten.
  4. Währenddessen den halben Bund Petersilie kleinschneiden.
  5. Dann die Zwiebeln mit der Petersilie über die Brotmasse geben.
  6. Alles sehr vorsichtig vermengen.
  7. 2 starke Bahnen Alufolie mit je 2 großen Bahnen Frischhaltefolie belegen.
  8. Die Masse gleichmäßig auf die beiden Bahnen verteilen
  9. Die Masse erst mit der Frischhaltefolie zu einer engen Wurst wickeln.
  10. Und danach die Rolle in Alufolie wickeln.
  11. In einem dementsprechenden großen Topf, Wasser erhitzen und die Serviettenknödel 30 Minuten darin sieden lassen.
  12. Vorsichtig herausnehmen, aufschneiden und servieren.

Übrigens:  In Butterschmalz angebraten mit einem Salat liebe ich die Brezen-Serviettenknödel auch,  wenn es mal schnell gehen muß. Und ich kann Euch sagen. Beim Zubereiten habe ich eine komplette Knödelwurst direkt selbst aufgegessen. Soooo köstlich.

Guten Appetit Ihr Lieben und kommt wohlig durch den Herbst!

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