Wer uns bei Instagram folgt, hat mitbekommen, dass ich gerade mit Seidl PR & Marketing sowie den Bloggerinnen von Sylvi’s Lifestyle, Emilia und die Detektive, Mo’Beads, Urlaubshappen und snoopsmaus für ein paar Tage in Enschede war und euch ein Travel Diary versprochen habe. Los geht’s…

Hach, in Enschede kann man wunderbar flanieren…

„Enschede ist wirklich die katastrophalste Stadt“, begrüßte unser Städteführer Robin unsere kleine, aber feine Bloggerrunde letztes Wochenende. Warum, dazu kommen wir gleich noch. Doch erst mal von vorne: Von Freitagmorgen bis Samstagabend ging es für mich mit sechs weiteren Bloggern aus dem Ruhrgebiet nach Enschede. Da die holländische Stadt nur 85 Kilometer Luftlinie von Essen entfernt ist, stand das Wochenende ganz unter dem Motto „Erlebnisstadt um die Ecke“. Denn aufgrund seiner Lage ist Enschede vor allem für Besucher aus dem Ruhrgebiet und dem Rheinland mit dem Zug oder dem Bus gut zu erreichen. Enschede liegt übrigens in der Provinz Overijssel im Osten der Niederlande und hat etwa 158.000 Einwohner.

Fun Facts über Enschede

Wusstet ihr, dass die Ampeln für Fahrräder bei Regen schneller auf Grün gestellt werden? Finde ich super! Und wusstet ihr, dass die Niederländer die größten Menschen der Welt sind? Das ist mir definitiv auch aufgefallen, dass sogar die Frauen mit flachen Schuhen mindestens einen Kopf größer als ich waren.

Ein Café schöner als das andere in Enschede…

Cafés

Unser erster Stopp führte uns in das unfassbar süße Lunchcafé Stoet, das sich in der Bibliothek von Enschede befindet. Was ich richtig cool fand: Über jedem Tisch hingen mehrere Steckdosen, sodass man hier mit freiem WLAN surfen und gleichzeitig das Handy aufladen konnte. Supermodern! Weitere tolle Locations: De Broodbode (frischgebackenes Brot), Bluff (Lunch oder Abendessen), Fabels (Lunch oder Abendessen), Het Gouden Randje (Tee) und Meisje (Café).

Das wunderschöne Restaurant Yuzu.

Restaurant Yuzu

Wenn ihr in der Stadt seid, kann ich euch einen Abendbesuch im Yuzu Asian Grand Café wärmstens empfehlen. Wir hatten ein Sharing Menu und bekamen dabei einen Mix verschiedenster asiatischer Gerichte serviert. Alle inspiriert von der chinesischen, thailändischen und japanischen Küche. Besonderer Hingucker im Lokal: ein riesiger goldener Käfig.

Katrin im Shopping-Paradies!

Shopping

Enschede ist die größte Einkaufsstadt im Osten der Niederlande mit einem breiten Angebot an Geschäften. Donnerstags haben die Geschäfte sogar bis 21 Uhr geöffnet, sodass sich auch ein Städtetrip ab donnerstags lohnt. Übrigens ist jeder erste und letzte Sonntag im Monat verkaufsoffen, die Geschäfte sind dann von 12 Uhr bis 17 Uhr geöffnet. Konkret empfehlen kann ich euch den Conceptstore The Upperside, die prächtige Boutique Costes (Kleidung), den exklusiven Store House of Snobs (Kosmetikprodukte, aber auch Nagelstudio, Friseur etc.), Huis & Meer für Wohnaccessoires, Scooter (Kleidung), Snipes (Sneaker) und Danel Optiek (Sonnenbrillen).

Und im Food-Paradies beim Proef Eet!

Proef Eet

Wir hatten das Glück, dass ausgerechnet letztes Wochenende das kulinarische Festival Proef Eet stattfand. Eines der ältesten Street Food Festivals überhaupt (seit mehr als 30 Jahren). Mitten auf dem alten Marktplatz, dem Oude Markt, haben die angesagtesten Restaurants der Stadt dazu eingeladen, ihre Köstlichkeiten, Klassiker und Neukreationen zu probieren – für wenige Euro. Und es war wirklich für jeden Geschmack etwas dabei.

Das beste Eis gibt es bei vanderpoel, die schönste Patisserie bei Mrs. Brown.

Winter Wonderland

Da das Proef Eet ja gerade vorbei ist, habe ich aber vielleicht einen weiteren Tipp für euch: Zur Weihnachtszeit verwandelt sich das Zentrum von Enschede in die Kulisse eines Wintermärchens. Ab Anfang Dezember bis Januar herrscht hier romantische Stimmung. Auf dem Oude Markt, dem Wohnzimmer der Stadt, gibt es eine Eislaufbahn. Und die Langestraat wird zur „Long Lane of Love“ mit Knuddel-Bäumen und einer Wand für Liebesschlösser sowie einer Pinnwand für Zitate von Songtexten. Außerdem steht hier das „Herzsofa“, das beliebteste Fotomotiv Enschedes. Drücken wir mal die Daumen, dass es diesen Winter auch reichlich Schnee geben wird, um die Idylle perfekt zu machen.

Ein Marktbesuch ist in Enschede Pflicht!

Markt

An einem Dienstag oder Samstag müsst ihr unbedingt auf den Enscheder Wochenmarkt. Hier bleibt wirklich kein Wunsch unerfüllt. Ich konnte mich nicht sattsehen an den überladenen Gemüse- und Obstständen, an dem frischen Fisch, an den großen Käselaiben, an den Blumenmeeren und natürlich auch an den Pannekoeken- und Backfischständen. Ich liebe es, mich inspirieren zu lassen, mich auf einem Markt treiben zu lassen, neue Gerichte im Kopf entstehen zu lassen oder einfach mal wild herumzuprobieren. Wir durften überall kosten – ob frischgepflückte Erdbeeren, die größten Weinbergpfirsiche oder saftige Melonen. Übrigens öffnet Enschede auch an deutschen Feiertagen wie dem 3. Oktober oder dem 5. Mai seinen Markt. Also wenn ihr mal nicht wisst, was ihr an deutschen Feiertagen unternehmen könnt, ab nach Enschede!

Wie wäre es mal mit einem Kochworkshop bei Il Cuoco?

Kochworkshop in der Trattoria Il Cuoco

Wir haben uns auf unserer Bloggerreise nicht nur verköstigen lassen, sondern haben auch selbst den Kochlöffel geschwungen, was ich super fand. Die Trattoria Il Cuoco gehört zum italienischen Restaurant Verso und bietet Workshops im Kochstudio an. Unter der Anleitung des Küchenchefs haben wir einen Mix aus italienischen Klassikern und holländischer Küche zubereitet: Als Vorspeise gab es Bruscetta Pomodoro, Suppe von geröstetem grünem Spargel, Kalbshackbällchen in pikanter Tomatensauce, Champignons gefüllt mit Gambas und Artischocke, Piadina gefüllt mit Ziegenkäse und geräuchertem Lachs, Thunfisch-Tatar mit gegrillter Aubergine und Caprese-Spieße. Die Hauptspeise waren dann Tagliatelle mit Knoblauch-Peperoni-Öl und Venusmuscheln und als Dessert hatten wir Erdbeeren mit Limetten-Minze-Schaum und Orangenkeks sowie Sorbet vom grünen Apfel. Mein Highlight waren definitiv die selbstgemachten Tagliatelle – so gut!

Oben und unten: Das Stadtviertel Roombeek. Mitte: Grünes Enschede.

Enschede: Die „katastrophalste“ Stadt

Könnt ihr euch noch daran erinnern, dass das Stadtviertel Roombeek im Mai 2000 bei der Feuerwerkskatastrophe fast vollständig zerstört wurde? Wir sind mit dem E-Bike nach Roombeek gefahren und konnten vor Ort ein paar Überbleibsel der Katastrophe sehen, wie z.B. die Druckwelle auf einem Hügel. Mittlerweile ist das Viertel ein Zentrum für Kultur, Architektur und Kunst in Enschede, denn alles wurde neu errichtet. Müsst ihr euch unbedingt mal anschauen.

Das wunderschöne Hotel Hampshire Hotel – De Broeierd Enschede.

Hotel

Untergekommen sind wir übrigens im superhübschen Hampshire Hotel – De Broeierd Enschede, das als älteste Herberge Enschedes gilt. Es liegt knapp vier Kilometer von der Innenstadt entfernt, in der Nähe des Fußballstadions De Grolsch Veste.

Ich hoffe, ich konnte euch ein wenig inspirieren und ihr habt Lust auf Enschede bekommen! Plant doch mal einen weihnachtlichen Besuch der Stadt.
An dieser Stelle noch mal liebsten Dank an Daniela und Nicole von Seidl PR & Marketing für diesen wunderbaren Städtetrip.

Eure Katrin

Autor

2 Kommentare

  1. Ich bin immer wieder begeistert von Enschede , als nächstes empfehle ich dir Maastricht !Ein Traum, besonders das Krusheeren Hotel , war bereits zweimal dort .lg Sabine

    • Liebe Sabine, wie schön, dass du von Enschede genauso begeistert bist. Maastricht ist auch noch ein super Tipp, den ich schon so oft bekommen habe, dass ich echt endlich hin muss! Das nehme ich mir jetzt ganz fest vor! Und vielen Dank auch für den Hotel-Tipp, schaue ich mir direkt mal an. Alles Liebe, Katrin

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