Grünkohl-Salat oder auch kale salad? Ja genau, richtig gelesen. Auch wenn ich ursprünglich aus Norddeutschland komme, wo man traditionell nach dem ersten Herbstfrost zum Grünkohlessen einlädt, konnte ich dem grünen Gemüse bislang nicht so viel abgewinnen. Bislang! Denn jetzt kommt der Grünkohl (englisch: kale) roh auf den Tisch. Hier kommen meine drei liebsten Rezeptideen. „FOURhang auf“!

Gemüse der Superlative

Auf eurem Winterspeiseplan sollte definitiv häufig ein Grünkohl stehen. Denn er liefert viel Eisen, Vitamin C, Calcium und eine Menge antioxidative Pflanzenstoffe. Außerdem enthält Kale viel Protein und zählt aufgrund seiner hohen Nährstoffdichte zu den basischsten Lebensmitteln. Und schon in der Antike wussten die Menschen, dass Grünkohl ein heilendes Lebensmittel ist, das zum Beispiel gegen Magenbeschwerden, Husten und Heiserkeit eingesetzt wurde. Übrigens wird er auch gerne als Kater-Geheimtipp nach einer durchzechten Nacht eingesetzt – wirkt wahre Wunder! Probiert es selbst mal aus! Doch wenn ihr wie ich einem klassisch gekochten Grünkohl nicht viel abgewinnen könnt, dann habe ich da ein paar Tipps. Denn heutzutage findet sich der Kohl auch immer häufiger in Rohkostrezepten wieder. Zum Beispiel könnt ihr ihn wunderbar in einen grünen Smoothie verwandeln. Oder wie wäre es mit Grünkohl-Chips als supergesunde Snack-Alternative?
Ich habe den bereits servierfertigen Grünkohl übrigens im Rewe in einer großen Tüte bei den Tütensalaten gekauft. Er schmeckt köstlich und passt einfach zu allem! Hier kommen nun meine drei Lieblings-Kale-Salate:

Kale Salad mit Lachs und Karotten

Wie ihr ja bereits in meinem Testbericht über die Monbento-Lunchbox lesen konntet, bereite ich abends sehr gerne meine Mahlzeiten fürs Büro vor. Und da kommt der Grünkohl als Salat perfekt ins Spiel. Dazu gibt es meine Möhren-Pommes, Rote Bete, Sonnenblumenkerne, geräuchertes Lachsfilet und körnigen Frischkäse. Für das leckere Goddess-Avocado-Dressing mixt ihr einfach kräftig folgende Zutaten miteinander:

1 Avocado
1 Hand voll Petersilie
2 Knoblauchzehen
Saft einer Zitrone
½ Becher Wasser
2 TL Olivenöl
1 TL Meersalz
½ Becher Nüsse

Kale Salad mit Süßkartoffel und Brokkoli

Bei meiner zweiten Grünkohl-Salat-Variante, die hier in einer Bowl daherkommt, habe ich noch einen weiteren Tipp für euch: Wusstet ihr, dass ihr Süßkartoffeln ratzfatz in der Mikrowelle garen könnt? Dazu müsst ihr einfach nur die Süßkartoffel waschen, anschließend mit der Gabel rundherum ein paar Löcher einstechen und in feuchtes Küchenpapier wickeln. Ab auf einen Teller und bei voller Wattleistung ca. 12 Minuten in die Mikrowelle legen. Auf dem Teller seht ihr außerdem sanft gedämpften Brokkoli, Cocktailtomaten, Avocado, gekochte Eier und Erdnussmus. Dann noch salzen, pfeffern und mit Sesamsamen bestreuen – et voilà! Extrem gesund und so lecker!

Kale Salad mit Quinoa und Kichererbsen

Meinen dritten Grünkohl-Salat seht ihr einmal in der Lunchbox, wie ich ihn mit ins Büro genommen habe, und einmal verrührt, wie ich ihn dann ein zweites Mal gegessen habe. Dazu habe ich Quinoa gekocht und sie zusammen mit dem Kale, Cocktailtomaten, Kidneybohnen, Leinsamen, Kichererbsen, Thunfisch und dem Avocado-Goddess-Dressing (siehe oben) serviert. Mmh, ich liebe es einfach, viele Geschmacksrichtungen in einem Essen zu haben. Daher bin ich auch der wohl größte Bowl-Fan der Welt, hihi.

Und nun seid ihr an der Reihe: Habt ihr Grünkohl schon mal als Salat getestet?
Ich wünsche euch guten Appetit mit jeder Menge Gesundheit!
Eure Katrin

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2 Kommentare

  1. Der Kale und ich werden wohl leider nie Freunde werden… So gesund er daherkommt, so sehr wert sich mein Körper gegen Kale… Weder gekocht noch im Salat… mit meiner Freundin, die auch ein Bowlefan ist getestet… Dabei sieht alles so appetitlich aus. Ich werde nach einer Alternative zu den leckeren Zutaten suchen. Hab ein schönes Wochenende und liebe Grüße EvelinWakri

  2. Vielen Dank für den schönen Bericht und tolle Rezepte! Ich habe bisher Grünkohl nur gekocht – aber nun werde ich es unbedingt als Salat mal ausprobieren! Schönes Wochenende und viele Grüße, Alexandra

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